Erkrankungen im Bewegungsapparat - Physiotherapie Raymond

Erkrankungen im Bewegungsapparat

15. November 2021

Für eine gute Beweglichkeit brauchen wir das Zusammenspiel von Muskeln, Bändern, Knochen und Gelenken.

Erkrankungen im Bewegungssystem können akut auftreten durch eine Verletzung im Alltag oder bei Sport, wie z.B. ein Bänderriss. Die häufigsten Beschwerden treten allerdings chronisch auf durch Abnutzungserscheinungen oder Fehlbelastung, z.B. Bandscheibenvorfall, Arthrose oder Impingement. Auch systemische Grunderkrankungen führen zu Schmerzen, wie Rheuma oder Osteoporose.

Bei den häufigsten Beschwerden sind K ochen oder Gelenke betroffen.
Ein Gelenk besteht aus zwei Knochen, die von einer Kapsel umschlossen sind und durch Bänder und Muskeln eine bessere Stabilität bekommen. Fehlbelastungen oder ein alterungsbedingter Abbau der Knorpel- oder Knochensubstanz führen nicht selten zu Arthrose, Arthritis oder Osteoporose. Insbesondere Frauen in der Menopause haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche aufgrund von Osteoporose.

Unsere Skelettmuskeln haben die Funktion unseren Körper zu stützen und die Gelenke zu bewegen. Die kleinen Muskelfasern der einzelnen Muskeln sind über Sehnen mit den Knochen verbunden und werden durch bindegewebige Faszien umhüllt. Verletzungen können durch falsche Belastung akut auftreten oder durch Fehlbelastung über lange Zeit entstehen.

Gelenk- / Muskelfunktion sind eng miteinander gekoppelt. Ein gestörtes Gelenk zieht eine muskuläre Dysbalance nach sich, umgekehrt kann auch die Muskulatur die harmonischen Funktionen eines Gelenks stören. Einzelne Muskeln sind nicht nur allein tätig, sondern arbeiten fast immer "im Team" zusammen.

Um die Muskeln überhaupt einsetzten zu können, brauchen sie die Versorgung durch einen Nerv. Über unsere Nerven gibt das Gehirn Impulse an jede Zelle unseres Körpers. Wenn die Weiterleitung im Zentraleren Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) oder in den peripheren Bereichen (Arme und Beine) gestört ist, führt das zu Schmerzen oder Empfindungsstörungen.
Dies trifft beispielsweise für Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle, oder Muskel- und Nervenerkrankungen (z.B. Myopathien, Polyneuropathie) zu.

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