Der Tennisarm – So entsteht er und das können Sie dagegen tun

Der Tennisarm

16. März 2022

So entsteht er und das können Sie dagegen tun

Ein Tennisarm oder Tennisellenbogen entsteht heutzutage in den wenigsten Fällen tatsächlich wegen seiner namengebenden Sportart, dem Tennis. Viel häufiger ist stundenlanges Arbeiten am Computer (Mausarm), intensives Heimwerken (Schrauben) oder der Umgang mit schweren Werkzeugen das Problem. Doch egal, wie Sie sich den schmerzhaften Reizzustand Ihres Armes zugezogen haben, schuld ist immer eine Überbeanspruchung der Streckmuskeln im Unterarm.

Welche Symptome zeigen sich?

Durch die Überreizung entstehen Schmerzen. Vor allem an der Außenseite des Ellenbogens und ganz besonders beim Tragen Beuge- und Drehbewegungen. Die Schmerzen können sogar bis in Hand, Unter- oder Oberarm ausstrahlen. Hinzukommt in einigen Fällen eine Verminderung der Kraft in der betroffenen Hand.

Wie kann die Heilung unterstützt werden?

Zuallererst ist es wichtig, den betroffenen Arm zu schonen und ruhig zu halten. Die kleinen Mikrorisse in der Sehne brauchen Zeit und Ruhe, um heilen. Zusätzlich können im akuten Zustand Schmerzen durch Kühlen gelindert werden. Später kann Wärme helfen, um Muskeln besser zu durchbluten und zu entspannen. Auch bestimmte Massage- und Faszientechniken oder eine Stoßwellentherapie unterstützen die Heilung von Muskeln, Sehnen und Sehnenansätzen.

Prävention: So vermeiden Sie die Rückkehr des Tennisarms

Eine begleitende und anschließende physiotherapeutische Behandlung ist beim Tennisarm unabdingbar. Gezielte Dehnungs- und Kräftigungsübungen können die Beschwerden lindern und dem erneuten Auftreten der Symptome entgegen wirken.

Zusätzlich sollte genau analysiert werden, welche Bewegungen und Belastungen zu den Beschwerden geführt haben. Durch Anpassungen, z.B. am Arbeitsplatz, lässt sich der Tennisarm in Zukunft vermeiden. Und bei Ermüdung Pausen einlegen.

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